Das Tibetische Totenbuch: Die Befreiung durch Hören im Zwischenzustand

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Das Tibetische Totenbuch: Die Befreiung durch Hören im Zwischenzustand

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1234 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 190 Seiten
Verlag: Tashi Verlag für buddhistische Literatur (12. März 2014)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B00IFW8PX4
Text-to-Speech (Vorlesemodus): aktiviert
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Screenreader: Unterstützt
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Beschreibung

Schon der Titel des sog. ›Tibetischen Totenbuches‹ ist irreführend bzw. nicht korrekt übersetzt – sein eigentlicher Titel lautet: ›Die Befreiung durch Hören im Zwischenzustand‹.

Das Werk geht der Überlieferung zufolge auf den indischen Heiligen Padmasambhava zurück, der ihn im achten Jahrhundert als sog. ‚Schatztext‘ verbarg. Im 14. Jahrhundert wurde er vom sog. ‚Schatzfinder‘ Karma Lingpa wiedergefunden. Schließlich wurde im 18. Jahrhundert an den 13. Karmapa weitergegeben, woraufhin er innerhalb der Nyingma- und Kagyü-Linie eine weite Verbreitung fand.

Der Zweck dieser Schrift ist es, Sterbenden vorgelesen zu werden, um jene optimal auf ihr Sterben und die verschiedenen Phasen ihres länger oder kürzer bevorstehenden Todes vorzubereiten. Das Schwergewicht liegt dabei auf die Erlebnisseite des Sterbens – also welche Erfahrungen macht der Sterbende während der verschiedenen Stadien des Sterbevorganges, welche Visionen erscheinen ihm nach Abschluß des Sterbeprozesses, welche Veränderungen macht die bewußte Sphäre seines Geistes währenddessen durch, etc..

Nach buddhistischer Überzeugung hat sich das Bewußtsein des Verstorbenen – wenn auch nicht in einem sehr klaren Zustand, sondern durch das Durchleben des Sterbeprozesses quasi unter Schock – noch nicht endgültig von seinem alten Körper gelöst, sondern ist noch für weitere 3½ Tage nach Abschluß des Sterbevorgangs mit jenem verbunden. Deshalb kann man ihm insbesondere während dieser Zeit die Ausführungen des ›Tibetischen Totenbuches‹ wieder und immer wieder vortragen; das Bewußtsein des Verstorbenen ist nicht nur weiterhin aufnahmefähig; der Verbundenheit mit einem Körper fast vollkommen enthoben und von Auflösungsängsten geschüttelt giert es förmlich nach Leitung, Ausrichtung und Konzentration.

Im tibetischen Kulturraum war es bis zur chinesischen Okkupation vollkommen selbstverständlich, mehrmals täglich ausgiebig über die eigene Sterblichkeit zu kontemplieren. In Übereinstimmung mit der im Christentum tradierten dreitägigen Totenwache ließ man Verstorbene für 3½ Tage unberührt. Erst danach fand die Bestattung statt.

Dieser Titel ist derzeit nur als ebook – etwa bei Amazon – erhältlich

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